Polen! Endlich wieder Ausland!

Da ich nun einige Kilometer zurück legen wollte ging es in einem Rutsch nach Gdingen, auf polnisch Gdynia.

Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass dort im Juni das Open’er Festival stattfindet und zufälligerweise war es genau dann, als ich dort eintraf. Für das Festival selbst hatte ich leider nicht genügend Geld, aber die Party auf dem Festival war Ausgleich genug. Dort besserte ich auch gleich meine Reisekasse auf.

Auf dem Campingplatz lernte ich einige Leute kennen, die mir sagten, ich müsse unbedingt nach Warschau kommen.

Eigentlich liegt Warschau nicht auf meinem Weg, aber wenn so viele sagen, ich muss dorthin, dann bin ich überzeugt..

Rostock, Stralsund und das Quaiside-Mikrofestival

Vom Bergring nach Rostock. Das ist zwar nur ein kleiner Katzensprung, aber das musste sein, denn ich wollte unbedingt wieder ins Blue Doors Hostel. Dort blieb ich ein paar Tage, half Niklas bei der Renovierung seiner neuen Wohnung, im Hostel und hatte im Bunker meine erste Technoparty. 😀 Es war sehr interessant, aber ich bleib definitiv beim Rock’n’Roll!

Stralsund:
In Stralsund hatte ich einen hervorragenden Stellplatz, nämlich direkt neben der Gorch Fock!

Warum bin ich hier? Natürlich wegen dem Quaiside Mikrofestival, von dem ich im Hostel in Rostock erfahren habe.
Mikrofestival, was ist das?
Das ist ein Festival, bei dem 24 Stunden durchgehend Musik gespielt wird. Camping entfällt also.

24 Stunden Party können aber extrem anstrengend sein! Aber fangen wir erstmal vorne an.
Beim Aufbau half ich mit, da ich sowieso nichts produktives zu tun hatte.
Wir hatten sogar einen Pool, bestehend aus Bierkisten. Allerdings müssten wir ihn Dreimal aufbauen, da jedes Mal sich eine neue Schwachstelle offenbarte und der Pool sich den Gesetzen der Physik ergab. Das hier ist eine dieser provisorischen Lösungen, die leider nicht gehalten hat.
Hier ist dann der fertige Pool und er hat bis zum Ende durchgehalten! Allerdings war das Wetter ziemlich mittelprächtig, sodass kaum einer baden gegangen ist.
Ansonsten lass ich jetzt einfach mal die Bilder sprechen…

Haare geschnitten hab ich natürlich auch, allerdings war die Nachfrage nicht so hoch.
Alle weiteren Bilder können auf Instagram unter @teddy_bird angeschaut werden.

Bergring Teterow

Nach dem unübertrefflichen Trabitreffen in Anklam beschloss ich, einen Camper zu besuchen, den ich in der Nähe von Fuengirola bei Málaga, Spanien, kennen gelernt habe.
Harald war Landwirt und genießt jetzt die schönen Seiten des Lebens, indem er quasi zwischen Deutschland und Spanien pendelt, abhängig von der Jahreszeit. Bei ihm wohnte ich einige Tage bis es schließlich nach Teterow an den Bergring ging.

Vorher aber musste ich meine geklebten Zylinder austauschen, da der Kleber nach 10.000km letztendlich doch den Geist aufgegeben hat. Glücklicherweise kannte Harald eine Werkstatt in der Nähe, wo ein paar alte Pappen auf dem Hof herumstanden. Dort durfte ich mir Kolben und Zylinder ausbauen und im Nu war meine Pappe wieder fit für neue Abenteuer!

Der Bergring ist eine Grasbahn, auf der schon seit zig Jahren, auch zu DDR-Zeiten, Motorradrennen gefahren wurden und heute noch gefahren werden. Es war der absolute Wahnsinn und vielleicht schaffe ich es zum nächsten Pfingsten wieder dorthin. 🙂

Ja, das Lied hört sich beim ersten mal anhören schrecklich an, aber es hat Kult-Status auf dem Bergring!

Hier noch ein kleines Video von mir, dass ihr eine ungefähre Vorstellung davon habt, was da abgeht.